Archiv des Autors: muellermanfred

Martell

Endlich bin ich frei! Um drei Uhr schnalle ich das Gepäck auf dem Motorrad fest und breche auf nach Süden. Das Morgengrauen schläft noch im Rheinland. Endlich, endlich, ein paar Tage Zeit nur für mich, ohne die tägliche Routine aus … Lies weiter!

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Feierabend

Siebzehn Jahre noch. So lange muß ich noch arbeiten. Nur noch siebzehn Jahre. Dann setze ich mich zu den anderen Beigebejackten auf die Bank und glotze euch an, wie ihr vorbeihastet und jeden Tag das Rad neu erfindet. Unhörbar für … Lies weiter!

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Restlichtverstärker

Zwei Jahrzehnte lang gegen Verluste angekämpft, eines in Schräglage verschwendet, zwei im Familiendienst, ausgemustert. Ein halbes Jahrhundert später hat der Mohr seine Arbeit getan. Er kann gehen.

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Hasentag, 27. Februar 2016

Die Klavierlehrerin ist eine Klavierlehrerin, weil sie Klavier unterrichtet. Auch an einem Samstagmorgen. Ich höre lachende Frauenstimmen und denke schläfrig ein „Guten Morgen“ nach draußen. Die Schülerin geht ganz unbefangen an das Thema Klavier heran. Es ist ihre erste Stunde. Die Klavierlehrerin zeigt, wie es geht: dam-dam-dam-dam-dam-dam-dam-dam … die Tonleiter hinauf … dam-dam-dam-dam-dam-dam-dam-dam … und wieder hinunter. Ich stehe auf. Lies weiter!

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Hör auf, das kritzelt!

Meetings sind langweilig. @HerrSupersonic verkürzt die Langeweile mit Papier und Kugelschreiber und kritzelt in laienhafter Unbeschwertheit Tiere und andere Figuren, die den Überdruß in lapidar trockenen Humor packen. Skurrile kleine Cartoons, ohne Holzhammerpointen, manchmal ganz ohne Pointen, aber mit einem … Lies weiter!

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[ g l u e c k ]

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Im Riff

So endete jeder Tag im Bahnhof. Nur, um nicht gleich den Heimweg anzutreten. Die Illusion von Bewegung war beruhigend: Ich kann mich frei bewegen, kann gehen, wann und wohin ich will, ich kann ein Ziel haben, ich kann ziellos stehenbleiben. … Lies weiter!

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Der Bär

Der Bär sei gar nicht runter ins Tal gekommen, sagten alle. Der habe nur auf der anderen Seite kurz übers Joch geschaut und im Schnee gespielt. Ein junger, abgewandert aus der Brenta. Vielleicht hatte ihm jemand gesteckt, daß es in … Lies weiter!

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connections #2 palimpsest

Was bleibt von mir? Was macht mich aus? Was hat wirklich Bestand? Wie angsterfüllt kann ein Leben sein, wenn man Zeit damit verbringt, auf den unweigerlich nahenden Tod zu starren und die eigene mediokre Existenz. Wieviel Angst kann man haben, … Lies weiter!

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Rheingrau

7. Februar 2003 Erst vier Frauen, drei junge am Rhein entlang und die wohlerzogene alte Dame – ich biete Schokolade an, aber die Konversation erstirbt nach wenigen Sätzen –, dann drei Männer und die Alte und eine Frau, Männer mit … Lies weiter!

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