Zu Fuß nach Punta Arenas

Fitz Roy und Cerro Torre

Fitz Roy und Cerro Torre · Foto: Prissantenbär


Das Dumme an Kettenbriefen in begrenzten Benutzerkreisen ist, daß sie immer wiederkommen. So ereilte mich nun binnen kurzer Zeit die zweite Nominierung für ein Blogstöckchen, diesmal ausgesprochen von Erna Rakete aka. @denkfett, der einzigen Frau, die mich jemals dazu bewegen könnte, Yoga in einem Parkhaus zu praktizieren – aber sagt es ihr nicht, sonst muß ich das am Ende wirklich tun …

An die Regeln erinnere ich mich noch gut vom letzten Mal, aber ich will sie gerne wiederholen, vor allem, weil sie hier eloquent neu formuliert auftauchen:

Beantworte 11 Fragen, nominiere 11 weitere Blogger (Bescheid sagen nicht vergessen), stelle ihnen 11 selbst ausgedachte Fragen und reiche somit das Staffelstöckchen weiter. Wenn nicht, wirst Du Pickel am Po, 11 Jahre schlechten Sex und jeden Morgen „Brother Louie“ als Ohrwurm haben. Ach, fast hätte ich die wichtigste Regel vergessen: verlinke die Person, die Dich nominiert hat.

Stillen wir also ihre Neugier:

11 Antworten

1. Barfuß oder Lackschuh?

Da ich weder barfuß laufe, noch Lackschuhe besitze, kann ich das nur metaphorisch auffassen. Dann aber gibt es nur eine Antwort: barfuß.

Lackschuhe gehören zu einer gesellschaftlichen Uniform. Wenn ich sie trage, unterwerfe ich mich Konventionen, ob aus Angst, oder weil ich mir einen Vorteil davon verspreche. Da ist der Schuh nur eine Maske. Die gern etwas länger sein darf, wenn ich der Mode glaube, oder dem Aberglauben, daß der lange Fuß was aussagt darüber, wie lang das Gemächt dazwischen baumelt. Da schmarotze ich dann an fremden Ressourcen, da blende ich, was die Börse hergibt. Unweigerlich aber kommt der Moment, da der Schuh runtermuß …

Barfüßigkeit verleiht mir in dem Sinne den Anstrich von Schwäche. Aber dann denke ich ans Laufen und wie willig der Fuß wird, wenn man ihm nur die Freiheit läßt, das zu tun, wofür er bestimmt ist: je weniger ich ihn verhülle, desto eher besinnt er sich auf sein eigenes Potential und tut, was er soll: Laufen. Vorankommen. Stehen. Widerstehen. Das kann verdammt beschissen aussehen, weil da nichts Schmückendes ist, und der Boden, auf dem das stattfindet, ist gnadenlos, übersät mit Steinen und Scherben, glitschig und kalt, heiß und voller Risse.

Aber man gewöhnt sich dran. Es wachsen schützende Schwielen. Das Belächeltwerden stört irgendwann auch nicht mehr. Manchmal frage ich mich noch, was die Schauspielerei soll, aber wenn man aus dem Rennen aussteigt, sich an den Rand setzt und die Landschaft genießt, ist auch das nicht mehr wichtig. Im Gegenteil: Ich genieße es sogar, dazusitzen und den Lackschuhträgern zuzusehen, wie sie sich abstrampeln, sich mit ihren Ellenbogen beharken, wie sie balzen und gurren und werben und sich gegenseitig runtermachen und mit schlechten Witzen zum Lachen bringen. Ich sitze da und höre ihnen zu, nehme einen Stift und schreibe es auf. Das ist schön. Dankeschön!

Letztes Jahr im Juni habe ich mir eine rote Krawatte gekauft. Meine erste Krawatte. Getragen habe ich sie noch nicht. Vielleicht ziehe ich die mal an. Dann kann ich Feldforschung betreiben. Mitten unter den Lackschuhträgern. Ohne daß sie mich erkennen.

Oder? Nein.

2. Was war das Peinlichste, was Du je getan hast?

Was sagt denn die eifrige Jury? Ist man sich dort schon einig? … Ich fürchte, das kann noch etwas dauern. Das zu beurteilende Material ist einfach zu umfangreich … Dann will ich die Wartezeit mit einer Episode aus meiner Kindheit überbrücken, die von einem Moment erzählt, da sich die Erde unter mir auftat, ohne mich gnädig zu verschlingen:

Ich war zehn, irgendwann im zeitigen Frühjahr. Wir saßen nach der Schule draußen auf den Treppen und eine kleine Siebenjährige spielte etwas nach, das sie wohl im Fernsehen gesehen hatte, oder in einem Zirkus: ein hoffnungslos untalentierter Zauberkünstler führt Tricks vor, die allesamt mißlingen. Und er ist stets der letzte, der es bemerkt. Die Kleine machte das so gut, ihre überraschte Miene, die großen Augen, wenn sie sah, daß der Knoten in dem Seil sich eben doch nicht von Zauberhand geöffnet hatte – wir lagen reihum am Boden und lachten, bis es wehtat. Ein Naturtalent! Hoffentlich ist sie damit reich und berühmt geworden.

Als es an die Planung der anstehenden Karnevalsfeier ging, suchte unsere Klassenlehrerin Freiwillige für ein kleines Programm. Da hätte ich mich normalerweise niemals gemeldet, undenkbar, aber gewollt hätte ich schon ganz gern. Ich war dann sehr überrascht, als sie mich ansprach und ich merkte, daß mein Arm in die Luft ragte: Ich hatte aufgezeigt … Daß ich da eine Nummer mit einem Zauberkünstler im Sinn hätte, sagte ich, das wär’ doch vielleicht was für die Karnevalsparty. Sie schrieb es sofort auf und ich denke, der eine oder andere wird mich verwundert angesehen haben. Sah mir eben nicht ähnlich.

Es kam der Tag, da saßen wir bunt kostümiert beisammen, auf dem Buffet standen Krapfen und Muzen, Salzgebäck und Zitronentee bereit, die Schulbaracke war standesgemäß ausstaffiert mit Girlanden und Luftballons. Und ich stand da mit meiner Plastiktüte voller Utensilien und einem Radiorecorder für die Musik – den hatte ich mir leihen müssen, denn meiner war kurz zuvor … err … eingegangen (an meinem neugierigen Schraubenzieher). Und dann war ich an der Reihe. Ich stellte mich hinter dem Lehrertisch auf, die Klasse starrte mich erwartungsvoll an, doch ich hörte und sah nichts und ich weiß auch nicht mehr, was ich sagte. Nach einer Ewigkeit kam ich zu der Nummer mit dem Strick und dem Knoten und dem magischen Holzhammer, der den Knoten mit einem Schlag löst und ich schlug zu … und natürlich war es totenstill.

Nun, die Erde öffnete sich unter mir und ich wollte versinken, doch stattdessen bedankte sich die Lehrerin bei mir. Ich weiß nicht mehr, welches Kostüm ich in dieser Session getragen hatte, aber Indianer wäre sehr praktisch gewesen – der gesunden Gesichtsfarbe wegen.

Epilog: Ich hatte es so eilig, vom Schulgelände zu verschwinden, daß ich vergaß, zur Toilette zu gehen, bevor ich den Schulbus bestieg. Als ich dann am Dorfbahnhof ausstieg, hatte ich es so dringend, daß ich wie gestochen zur Bahnhofstoilette rannte, meine Siebensachen in die Ecke warf, um mich endlich zu erleichtern. Das war knapp! Und der Radiorecorder war Schrott, der hatte den Siebensachenwurf nicht überlebt. Dumm. Sehr dumm, denn er gehörte dem Rowdy H. und der war größer und stärker als ich und im übrigen völlig skrupellos, ein gewandter Lügner und manchmal auch ein Dieb (unvergessen der Moment, als er auf dem Schulweg fröhlich mit meinem Ü-Ei voller Kleingeld jonglierte, in der Bäckerei davon etwas kaufte und mir gnädig ein Brötchen abgeben wollte …). Mit einem subtil drohenden Appell an mein Schuldgefühl zwang er mich, mein Sparbuch zu plündern, um ihm ein neues Gerät zu kaufen, und – um seinen Schmerz zu lindern – die neue ABBA-LP gleich dazu.

Ich finde, die Welt sollte wissen, daß er Bettnässer war.

3. Was ist Dein absoluter Traum (egal, ob umsetzbar oder nicht)?

Nach Hause kommen.

4. Wenn Du sehr sehr viel Geld finden würdest (so ca. 500.000 €) und wüsstest, dass Dich keiner dabei beobachtet hat, würdest Du es behalten, und wenn ja, was würdest Du damit machen?

Ob es um Geld oder Sex geht, Gier wird sehr viel zuträglicher, wenn man das Gehirn mitreden läßt. Eine halbe Million in bar, die ich finden kann, die ist mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit nicht ehrlich erworben. Vielleicht ist es Beute, dann wird ohnehin danach gefahndet, vielleicht ist es Lösegeld, dann ist es markiert. Keine Chance.

Es gibt die winzigwinzigkleine Möglichkeit, daß es sich um ehrliches Geld handelt. Dann hätte es jemand verloren und das könnte dramatisch enden. Ich erinnere mich an den verstorbenen Mann einer ehemaligen Vermieterin von mir, der muß wohl ein fleißiger Metzger gewesen sein und hat zeit seines Lebens Geld zurückgelegt. Für schlechte Zeiten, oder für den Arzt, denn der Gute war nicht krankenversichert. Wozu auch? Den gierigen Kassen sein sauer verdientes Geld in den Rachen werfen? Seine Kunden bezahlten ihn ja auch nur dann, wenn sie Wurst haben wollten. Dann jedoch wurde er schwerkrank. Das Herz. Und so ging Herr T. ins Krankenhaus und verlangte, den Chefarzt der Kardiologie zu sprechen, was ihm dank seiner unglaublichen Beharrlichkeit nach mehreren Stunden auch gelang. Es wurde dann doch ein sehr gutes Gespräch, einzig die Frage der Versicherung bereitete dem Chirurgen Sorge. „Ach, do kann ich Sie beruhijen“, sagte da Herr T., stellte seinen Aktenkoffer auf den Tisch, öffnete ihn und der Blick des verblüfften Arztes fiel auf sauber gebündelte Geldscheine, alles in allem an 100.000 D-Mark. „Dat sollte doch jenüjen, nit?“

Ich würde nicht wollen, daß ein anderer Herr T. seinen Arzt nicht bezahlen kann. In jedem Fall also gebe ich das Geld ab. Und dann freue ich mich über Belohnung oder Finderlohn, und wenn es nur ein paar lumpige Prozent sind. Davon kaufe ich mir dann einen schicken Anzug, üppig Blumen, klingele an der Tür einer schönen Frau und gehe mit ihr essen. Teuer.

5. Würdest Du ins Dschungelcamp gehen?

Eine Frage der Prominenz. Nicht unbedingt danach, wie prominent man sein muß, um eingeladen zu werden, vielmehr, wie prominent ich sein möchte. Als langjähriger Internetnutzer, Forenuser, Webseitenbastler, Blogger und Twitterer bin ich ja potentiell ein klitzekleines bißchen prominent. Ich bin sichtbar und wer die richtigen Stichworte kennt, kann sehr viel Erheiterndes über mich finden, aber auch Stirnklatschmomente, Facepalmepisoden, wenig schmeichelhafte Fotos und dergleichen. Alles keine Eintrittskarten ins Dschungelcamp.

Vielleicht schreibe ich doch einmal ein Buch. Das soll sich dann aber bitteschön so gut verkaufen, daß ich es nicht nötig hätte, das Dschungelcamp auch nur in Erwägung zu ziehen. Das könnte natürlich dazu führen, daß ich sehr prominent würde, so prominent, daß ich mich verstecken müßte. Aber ich bin schlau und habe mir schon ein sehr elegantes Pseudonym zugelegt (das ich natürlich noch nie benutzen konnte, sonst wäre es ja schon verbrannt).

Alles zwischen dem jetzigen Zustand und dem Buch, das es mir ermöglicht, meinen Schreibtisch in der Firma zu räumen, wäre mir eher nicht recht. Wenn schon peinlich, dann so, daß ich das Narrativ halbwegs in der Hand behalten kann. Die Geschichten für die Dschungelcamp-Insassen werden jedoch von Profis geschrieben, die sich den Teufel darum scheren, was mit mir passiert – ich habe ja unterschrieben und damit meine Seele verkauft.

Nein, ich würde nicht ins Dschungelcamp gehen. Ich schalte nicht mal ein, wenn es läuft.

6. Da steht ein Flieger für Dich. Wohin geht die Reise?

Die Reise geht nach Punta Arenas, eine Trekkingtour durchs südliche Patagonien machen, den Cerro Torre sehen, mit dem Kajak Fjorde erkunden. Oder gleich dableiben. Da können sie mich wirklich alle mal gernhaben. Und Internet gibt es auch keines, jedenfalls nicht überall.

Leisten kann ich mir das leider nicht, aber in diesem Fragenkatalog wartet ja noch ein Haufen Geld auf mich …

7. Wenn Du mit jemandem in die Kiste springen dürftest (freie Auswahl, für diese Frage bist Du Single!), wer wäre das (hier eine bekannte Persönlichkeit o.ä. einfügen)?

Es ziemt sich nicht, Mary Poppins anzuschmachten, also ist Dame Julie Andrews, DBE, schon mal raus. Sie hätte bei dem Gedanken auch sehr streng geguckt. Und Audrey Hepburn mag mal ein leichtes Mädchen gespielt haben, aber es will mir nicht gelingen, eine Phantasie mit einer Ikone zu verbinden. Deshalb hier nur ein züchtiger Gruß auf die Wolke, mit Bitte um Verzeihung für die Unverschämtheit.

Das französische Kino der 60er und 70er Jahre hatte ein ganz wunderbares Gesicht, das mir schon als Pubertierendem sehr gut gefiel: das von Marlène Jobert, Eva Greens Mama. Wenn ein Film mit ihr im Fernsehen lief, saß ich davor, auch wenn ich etliche davon anstrengend fand. Ich war wirklich ein bißchen verliebt in sie …

Wenn ich jetzt also bitte die Schlüssel für die Zeitmaschine bekommen könnte? Danke.

8. Wenn Du ein Mann bist: Was ist das faszinierende an Baustellen? Wenn Du eine Frau bist: Was ist das faszinierende an Schuhen?

An Baustellen, vor allem den großen, fasziniert mich, daß sie trotzdem fertig werden. Die Anerkennung fällt dabei keinem einzelnen Gewerk zu, sondern der Bauleitung. Ein Bauleiter zu sein, gehört wohl mit zum glanzlosesten, was man so sein kann, wahrscheinlich direkt hinter Buchhalter. Aber wenn sie da rotieren, die Bauleiter, mit ihren Bauleitungsteams und ihren Bauleitungscomputern und versuchen, diesen chaotischen Ameisenhaufen zu koordinieren, dann ziehe ich meinen Hut – noch ein Job, den ich nicht haben möchte.

Darf ich jetzt Schuhe kaufen gehen?

9. Ganz ehrlich: Wenn es gesellschaftlich nicht so verpönt wäre, würdest Du Dich mit Wonne aushalten lassen?

Natürlich. Ich beziehe dann das Gartenhaus der Gräfin und widme mich ganz dem Schreiben. Aber es ist schon klar, daß das zu beiderseitigem Nutzen sein muß. So lange die Gräfin also auf meinen Bestseller wartet, kann ich gelegentlich mal den Rasen mähen. Davon hat die Gräfin ein paar Hektar und deshalb hat sie auch diesen schicken John-Deere-Aufsitzmäher, der hat ordentlich Wumms!

Welche Gräfin? Keine Ahnung, die habe ich mir gerade ausgedacht. Aber ich erinnere mich gut an Menschen, die mir selbstlos und ohne großes Federlesen geholfen haben, als ich nicht so richtig verstanden habe, wie man sich einigermaßen manierlich selbst unterhält. Kaffee, Bier, Zigaretten, Wurstbrote, eine Hose, mal eine Miete oder eine Stromrechnung: Ich bin einigen sehr zu Dank verpflichtet und ich muß dazu sagen, daß kein einziger jemals auch nur einen Satz gesagt hat, in dem „Reiß dich zusammen“ oder „Krieg deinen Arsch hoch“ vorgekommen wäre. Sie haben es einfach nur möglich gemacht, daß es besser wurde. Danke.

Die meisten dieser Schulden habe ich zurückgezahlt, aber es könnte sein, daß da draußen noch jemand ist, der einen Deckel von mir hat oder mal auf Geld gewartet hat. Schreibt mir einfach und wir rechnen D-Mark 1:1 in Euro um.

Oh, da kommt die Gräfin mit dem Land Rover angefahren. Über den Rasen! Also wirklich … Aber sie bringt Tee, das ist nett.

10. Für 500.000 € – lieber eine (sehr große, lebende) Spinne essen oder lieber mit Deinem übelsten Erzfeind vögeln?

Eine halbe Million Euro lassen mich weder schlagartig verblöden, noch machen sie mich schlauer als den kambodschanischen Garkoch, der seine Spinnen mit Knoblauch und Pfeffer, Chili und Limette würzt, um sie anschließend zu fritieren. Ich versuche also, die Jury abzulenken und werfe die Spinne ins Öl.

Ach, man möchte den Regelbruch mit mir diskutieren? Bitte geben Sie sich keine Mühe – ich komme schon irgendwie nach Punta Arenas.

11. Wolle Rose kaufe?

Ja.

11 Fragen

Das Stöckchen ist ja schon vor Wochen weitergewandert, deshalb stelle ich meine elf Fragen einfach jedem zur Verfügung. Schreibt eure Antworten unten in die Kommentarbox!

1. Mach’s dir bequem! Wein, Bier, oder lieber keinen Alkohol?
2. Wie schaltest du am liebsten ab?
3. Wie hast du deine erste Liebe kennengelernt? (Bitte mit allen Peinlichkeiten!)
4. Was stört dich am meisten am Zusammenleben?
5. Und was ist das beste am Zusammenleben?
6. Ein fremdes Kleinkind bietet dir seinen angesabberten Lutscher an. Was tust du?
7. Dein pubertierendes Kind will Tattoos, Piercings und Musik hören, die du haßt. Wie reagierst du?
8. Wie beendest du eine Freundschaft?
9. Was müssen Freunde können?
10. Wie möchtest du sterben?
11. Und wie möchtest du leben?

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2 Antworten auf Zu Fuß nach Punta Arenas

  1. Locke1972 sagt:

    1. Lieber keinen Alkohol, denn sonst rede ich noch mehr als sonst. Und wenn man meinem Weib Glauben schenken darf, dann bin ich nüchtern schon maximal verbalkommunikativ. Nonverbale Kommunikation gibt es in meiner Welt nicht. :)

    2. Den Ferneseher.

    3. Hm, zählt auch heimliche Liebe, von der die Angebetete nichts wußte? Dann in der Schule. Es hat mir immer Spaß gemacht sie zum lächeln zu bringen.

    4. Daß ich immer alles hinter dem Partner wegräumen muß.

    5. Daß der Partner immer alles hinter mir wegräumt.

    6. Weiß ich nicht. Mal würde ich ihn an- und sogar in den Mund nehmen, manchmal würde ich erwachsen-souverän ablehnen. Das kommt darauf an, wie erwachsen ich mich gerade fühle. Meistens nehme ich an und dann braucht das Kind einen neuen Lutscher.

    7. a)Tattoos: würde ich erst erlauben, wenn das zu erziehende Objekt 16 Jahre alt ist. Da ich auch ein Tattoo habe wäre es scheinheilig dem zu erziehenden Objekt Tattoos zu verbieten.
    b) Piercings: da Ohrringe ja auch eine Art von Piercing sind, würde ich es erlauben. Ich habe selbst Ohrlöcher und ein Augenbrauenpiercing. Auch hier wäre es scheinheilig, wenn ich es dem zu erziehenden Objekt verbieten würde.
    c) Musik, die ich hasse: Ich habe auch Musik gehört, die meine Eltern wenn schon nicht hassten, so doch zumindest schrecklich fanden. Aber sie haben sie mich hören lassen. Und ich halte es damit genauso. So lange die Tür des Zimmers dabei zu ist, ist es in Ordnung. ;)

    8. Bestenfalls gar nicht. Bisher war es einfach, ich habe nur bei einem die Freundschaft “beendet”. Aber auch nur, weil er sich eh nicht meldet.

    9. Kein Mensch muß irgendetwas müssen. Freunde sollten aber die Eigenschaft haben, wenigstens zuhören zu können, wenn man sie braucht. Meistens können sie dann auch helfen, ohne es zu wissen.

    10. Da ich darauf keinen Einfluß habe ist es mir egal. Wie heißt es doch so schön: “Überrasch mich”. :)

    11. So wie ich jetzt lebe. Ich bin zufrieden. Was nicht heißt, daß ich nicht glücklich bin. Aber was bringt Glück, wenn man damit nicht zufrieden ist, und immer nur mehr Glück will. Da bin ich lieber zufrieden mit dem, was ich habe.

  2. 1. Mach’s dir bequem! Wein, Bier, oder lieber keinen Alkohol?

    Alkohol ja, aber bitte weder Wein (der, den ich mag, ist zu teuer, der, den ich mir leisten kann, mag ich nicht ;) ) noch Bier (ich möchte gerne trinken, ohne dauernd aufs Klo rennen zu müssen). Es darf gern ein Asti sein, aber auch Weinbrand-Cola, Whiskey-Cola o.ä. werden gerne genommen. Oder aber Coctails und Liköre … also sucht Euch was aus ;)
    2. Wie schaltest du am liebsten ab?
    Im Bett! Musik an, Decke drüber, Welt aus! Meist schlaf ich dann so zwei, drei … Tage … und dann gehts wieder ;)
    3. Wie hast du deine erste Liebe kennengelernt? (Bitte mit allen Peinlichkeiten!)
    Meine erste echte Liebe? In der Kneipe! Und gleich die Werbung nachgeahmt weil ich mich nicht traute, ihn anzusprechen, hab ich meine Nummer auf einen Bierdeckel geschrieben und ihm beim Rausgehen auf den Tisch gelegt. Als nix kam, hab ich gedacht, er sei nicht interessiert … ich sollte mich sehr täuschen … Schlußendlich waren wir ein paar Monate zusammen …
    4. Was stört dich am meisten am Zusammenleben?
    Mit wem?
    5. Und was ist das beste am Zusammenleben?
    s.o.
    6. Ein fremdes Kleinkind bietet dir seinen angesabberten Lutscher an. Was tust du?
    Hoffen, dass es nicht merkt, dass ich nur so tue, als ob ich dran lecke, bevor ich ihn ihm wieder aufnötige ;)
    7. Dein pubertierendes Kind will Tattoos, Piercings und Musik hören, die du haßt. Wie reagierst du?
    Mein pubertierendes Kind wurde schon pubertär geboren … irgendwann gewöhnt man sich daran. Wie ich reagiere? Gar nicht! Und gegen Musik gibts Kopfhörer!
    8. Wie beendest du eine Freundschaft?
    Wenn sie endet, war es keine!
    9. Was müssen Freunde können?
    Mich aushalten … das ist sicher nicht immer einfach!
    10. Wie möchtest du sterben?
    Schnell und schmerzfrei
    11. Und wie möchtest du leben?
    Genauso!

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