Tag 2 nach Twitter

Kaffee

SO sieht ein ordentlicher Morgenkaffee aus …

Sonntag, 7. September, Tag 2 nach Twitter …

0600: Die Wohnungstür geht. Nein, sie geht zu. Meine Frau geht. Sie hat noch was vor, ich kann weiterschlafen.

0800: Also, wenn 10 Leute 10 unterschiedliche Farben haben können, gibt es 100 Kombinationen. Die letzte REM-Phase ist doof.

0802: Wenn es 100 Kombinationen gibt, müssen wir 100mal zum Kiosk gehen. Die letzte REM-Phase …

0921: Ich bin wach. In meinem Kopf läuft „Get Lucky“ von DAFT PUNK. Sehr, sehr lange …

0949: Erstmal Kaffee …

0957: NEIIIIIINN!!!! Kaffee ist alle!

0958: Puh … Es gibt noch Kaffeebohnen. Erstmal Großmutters Mühle vom Schrank holen.

1013: SO sieht ein ordentlicher Morgenkaffee aus! Erstmal ein Foto machen …

1017: Ich habe E-Mail! Wenn ich mal wieder in Dresden bin, gehe ich bei Hüblers Kaffee trinken.

1100: Kakao für alle, Frühstückseier, 6 Minuten. Der Sohn bringt frische Brötchen.

1145: Aha, so geht das mit dem Skateboard. Danke, Maus!

1312: „Papa, möchtest du eine Erdbeere?“ Klar möchte ich! … Scheiße, die ist sauer! Der Sommer ist wohl vorbei.

Laufkinder

SO sehen die Läuferbeine von morgen aus!

1350: Einsatz für Team #rumrennen – 8 Beine auf dem Weg zum Ruhm!

1615: 3 müde Kinder gehen erstmal duschen …

1630: Schon wieder E-Mail! Also, wenn ich mal in München bin, gehe ich Kaffee trinken – Kloppozefix!

1714: Neue Playlist bauen für die gemütliche Joggingrunde durch den abendlichen Kiez.

1800: 10 km #rumrennen, vorbei an kreischenden Kindern, muskulösen Problemhunden und sehr tiefgelegten schwarzen Audi-Limousinen. Männer mit Pilotenbrillen mustern mich.

Ultraläuferin

SO ist das, wenn man ultracool ist

1915: Wieder zuhause: Meine Frau ist zurück und hat Pizza bestellt! Sie ist so cool! ULTRA-cool!!

2317: Dunnerlittchen! Schon wieder E-Mail: Der Adler ist gelandet, das Beck’s steht im Kühlschrank. Ich kriege einen „Schriehnschott“.

2359: Gute Nacht!

Screenshot

SO sieht ein Screenshot aus

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6 Antworten auf Tag 2 nach Twitter

  1. Fröken S. sagt:

    Werter Sir M. -

    spätestens Weihnachten werde ich dann mal eine Runde joggen gehen. Weil ich es dann kann. Und weil ich ein bisschen an Sie denken werde dabei!

    Mir fehlen die Drill-Instructor-Tweets. Sehr.

  2. Au ja, Weihnachtsjoggen! Ich drücke die Daumen für den Weg dahin und wünsche ganz viel Spaß! Der kann eine Weile auf sich warten lassen, aber ich garantiere, daß er sich einstellt – wollte es selbst nicht glauben, aber es ist so. Versprochen!

  3. KathysSong sagt:

    Ich musste sehr über das Bild mit dem Kaffee schmunzeln ;-) !

    Nochmals auch auf diesem Wege herzlichen Glückwunsch an die Holde, das hat sie super gemacht!

  4. Der Kaffee ist Standard, den gibt’s hier immer so, eigentlich jeden Morgen.

    Den Glückwunsch richte ich aus, danke!

  5. ApotHEXE sagt:

    Sir Manfred, Adé …
    Ein plumpes’ ich vermisse Sie’, ist echt zu plump und dennoch ist es so!!!
    Diese Ehrlichkeit tut gut, ja, dafür muß man sich bedanken, es regt zu Überlegungen an…
    Gut dass es diese Seite gibt!
    Also nur ein halbes Adé!

  6. Vielen Dank für die Nachricht!

    Ich finde, es tut not, darauf zu achten, wofür man Zeit einsetzt und mit wem man sie verbringt. Es ist faszinierend, so viele Unbekannte jeden Tag in scheinbarer Nähe zu haben und es scheint kaum wirkliche Distanz zu geben, was gegenüber den üblichen sozialen Konventionen eine richtige Wohltat ist. Aber vergessen wir nicht, daß die ihren Sinn haben: Wir schützen uns damit ja auch.

    Viele von denen, mit denen ich per Twitter kommuniziert habe, würden mich auf der Straße kaum eines Blickes würdigen, allein schon, weil es viel Zeit und auch Überwindung kostet, sich jedesmal auf jemand Unbekannten einzulassen. Diese ganze Arbeit nimmt Twitter mir ab. Doch dann sitze ich da vor dem Bildschirm oder spaziere mit gesenktem Kopf durch die Stadt und – wer weiß? – vielleicht laufe ich an der ApotHEXE vorbei und sehe sie gar nicht, weil ich auf mein Smartphone starre und sie auf ihres und vielleicht haben wir gerade lustige Replies getauscht … Verrückt.

    Hier bleibe ich jedenfalls sichtbar und auffindbar. Ich habe auch angefangen, anderleuts Blogs zu lesen – da gibt es ’ne Menge zu entdecken, eine ganze Welt jenseits von 140 Zeichen …

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