Für einen guten Menschen

Kerze Lies weiter!

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Löcher im Bauch – wenn Kinder fragen

Sonne
„Wer hat eigentlich alles erfunden?“ – Mit diesem Spruch inspirierte mich meine fünfjährige Tochter zu der Geschichte von Anita, der Trollkönigin, von der ich dann prompt ein schmeichelhaftes Portrait anfertigen mußte. Eine süße Geschichte, die aber nicht verhehlen kann, daß die alltäglichen Fragen der Kinder oft viel härtere Nüsse sind. Lies weiter!

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Ein Liebster Blog sein

Liebster Blog
Friesisch herb mußte er erst werden, der Mann, der dieses Blog für würdig erachtet, Teil der „Liebster Blog“-Serie zu sein. Bei Twitter nennt er sich @ickemich und auch sein Blog heißt so, darum belassen wir es mal dabei. Ihn hat es in den Norden verschlagen, wo er seitdem auf trockene und sparsame Weise vom Leben berichtet und nebenbei Bedenkenswertes und gute Laune verbreitet. Ich empfehle gelegentliches Reinlesen! Lies weiter!

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10,7 km Freirennen

Es wurde gefragt, ob man hier mehr über Drogen lesen könne. Kann man. Genügt eine lauffreie Woche mit 100 Zigaretten und fünf Flaschen Wein? Erleichtert um weiteres Gewicht und ein Paar Schmuckstücke beschließe ich, daß heute gelaufen würde, langsam, ruhig, bedächtig, begleitet von gedankentiefer Musik, beflügelt von jener angenehmen Leere, die entsteht, wenn man eine Woche von minimalen Mahlzeiten, Säften verschiedener Provenienz und sonst nichts gelebt hat. Lies weiter!

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Vom Gebrauch der Werkzeuge

Ommwriter Start

*ting.tack.tack.tating.titing.tack.tack.tackatack.tack.ting* *kling* *ratsch* Ich bin Olympia Monica Jahre alt. Meinem Vater leierte ich die Schreibmaschine meines Großvaters aus den Rippen. Zehn Jahre lang war die kommißgrüne Schönheit mein hauptsächliches Schreibgerät; die Vehemenz des Anschlags, die ich mir damals zwangsweise aneignete, um die Mechanik dazu zu bewegen, die Typen auf das Farbband zu knallen, hört man mir heute noch an, so sehr, daß die Kollegen im Büro regelmäßig um die technische Gesundheit meiner Tastaturen fürchten; auch mein semiblindes Zwei-bis-fünf-Finger-System rührt aus dieser Zeit. Lies weiter!

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Aufgeben ist eine Option … aber doof

Ein Mann mit einer tückischen Tumorerkrankung, die ihn stark pflegebedürftig macht, eine Frau, die an Multipler Sklerose leidet und den Rollstuhl in die Ecke stellt, um Marathon zu laufen, ein Arzt, der an Krebs erkrankt ist und seinen Kampf öffentlich macht – Blogs, Foren und Social Media bringen mir viele Geschichten ganz nahe heran, die mir sagen, daß ich bisher sehr viel Glück gehabt habe. Sie sagen mir aber auch, daß es immer weitergeht, daß man immer weitermachen kann, auch wenn der Kampf am Ende vielleicht mit einer Niederlage endet. Der Kampf selber ist aber ein guter Weg und in jedem Fall besser als wie das Kaninchen vor der Schlange zu erstarren und sich ängstlich dem Schicksal auszuliefern. Lies weiter!

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3,6 km Sonderlieferung

Ausschlafen. Kaffee machen. Eine große Schale Haferflocken einweichen, zwei Bananen reinschnibbeln. Hinsetzen, Kaffee trinken. Ins Bad. Wiegen. 83irgendwas. Wieder hinsetzen. Haferflocken essen. Musik hören. Lies weiter!

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7,1 km Dämonenjagd

Ausdauersport hat noch kein einziges Problem gelöst. Gut, man wird etwas gesünder davon, aber sonst? Okay, man nimmt ab. Also, abgesehen von Gefäßerkrankungen und Übergewicht: Welches Problem hätte Ausdauersport je gelöst? Naja, ich habe seitdem keine Rückenschmerzen mehr. Geschenkt. Also, abgesehen von Gefäßerkrankungen, Übergewicht und Rückenschmerzen: Welches Problem hätte Ausdauersport je gelöst? … Na? … Gut, man kann sich nachts wieder auf die Straße trauen – wer faßt schon gern schwitzende Läufer an? Aber davon abgesehen: na? NA? Lies weiter!

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16,7 km to boldly go …

Soll: 11 km TDL HMRT + E/A
Oder, im Klartext: Lauf dich warm, dann renn’ elf Kilometer so schnell, wie du einen Halbmarathon laufen möchtest, abschließend trabe locker nach Hause. Kriegen wir hin, oder?

»Er ist tot, Jim«, sagte McCoy skeptisch.
»Aber Pille! Er zuckt noch!« Sofort zog Kirk den Tricorder aus der Gürteltasche und scannte den Körper auf Lebenszeichen. »Sieh nur! Er lebt!«
»Faszinierend«, konstatierte Spock mit hochgezogener Augenbraue.
»ENTERPRISE, hier spricht der Captain …«
»Hier Transporterraum …«
»Scotty, vier zum Hochbeamen!«
»Energie!«

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Welcome To My World

Sonntag, 14. September 2014:

Just, als ich locker trabend nach links in Richtung Brücke abbiege, überholt mich ein Pärchen beim abendlichen Radausflug, er ein bequem gekleideter Studententyp in Grau auf einem klapperigen Mountainbike aus dem Baumarkt, sie eine Rothaarige mit starker Mitte auf einem roten Einkaufsrad, geschätzt einen halben Zentner schwer, das Rad. Der Pulli ist ihr ein Stück hochgerutscht, ich sehe einen Streifen seifenfarbene Haut, aus der schwarzen Hose lugt der sauberweiße Saum ihrer Unterwäsche.

Die Rampe ist weder sehr steil, noch sehr lang, doch ich höre schon das typische Rasseln der Kette, das Menschen einer Kettenschaltung entlocken können, die mit ihrer Bedienung nicht vertraut sind. Und dann schalten sie erst, wenn die Steigung schon begonnen hat und weg ist der Schwung.

Ich mag nicht überholt werden. Lies weiter!

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